Typisch sind HDD/SSD, USB-Sticks, Speicherkarten, Smartphones sowie NAS/RAID-Systeme. Welche Verfahren sinnvoll sind, hängt vom Datenträger, vom Fehlerbild (logisch/elektronisch/mechanisch) und von möglichen Voraktionen ab. Eine belastbare Einordnung erfolgt nach technischer Analyse.
Nein – eine seriöse Erfolgsquote lässt sich ohne Analyse nicht nennen. Erfolgsaussichten hängen u. a. von Defektklasse, Überschreibung, Verschlüsselung, Datenträgerzustand und weiteren Startversuchen ab. Nach der Analyse erhalten Sie eine nachvollziehbare Einschätzung, welche Wiederherstellungsoptionen realistisch sind.
Kosten ergeben sich erst nach Analyse aus Datenträger, Fehlerbild und technischem Aufwand. Vor Beginn der Wiederherstellung erhalten Sie eine klare Kosteninformation auf Basis des Befunds. Sie entscheiden erst danach, ob die Datenrettung durchgeführt wird.
Die Dauer hängt vom Fehlerbild und der Lesbarkeit des Datenträgers ab. Bei stabilen Datenträgern sind Schritte schneller möglich; bei Lesefehlern, instabilen Medien oder mechanischen Schäden kann Imaging deutlich länger dauern. Eine realistische Einschätzung ist erst nach Eingangsanalyse möglich.
Nicht immer – SSD-Rettung hängt stark von Controller, Firmware und dem Zustand der Speicherzellen ab. Bei manchen Defekten ist ein kontrolliertes Auslesen möglich, in anderen Fällen begrenzen Verschlüsselung, Wear-Leveling oder physische Schäden die Rekonstruktion. Die Analyse klärt, was technisch realistisch ist.
Gerät ausschalten und keine weiteren Startversuche durchführen. Geräusche (z. B. Klicken) können auf mechanische Schäden hinweisen. Weitere Zugriffe können Folgeschäden verursachen. Für die sichere Einordnung ist eine Analyse unter kontrollierten Bedingungen sinnvoll.
Wenn keine verwertbaren Daten wiederhergestellt werden können, entstehen keine Rettungskosten. Die Entscheidung über die Durchführung erfolgt nach der Analyse und Ihrer Freigabe. Grundlage ist die Einordnung, ob und welche Daten technisch bereitgestellt werden können.
Oft ja – sofern die Datenbereiche nicht überschrieben wurden. Ob eine Rekonstruktion möglich ist, hängt von Nutzung nach dem Löschen, TRIM bei SSDs, Dateisystem und Datenträgerzustand ab. Wichtig ist, das Medium nicht weiter zu verwenden, um Überschreibungen zu vermeiden.
Gerät nicht einschalten und keine Trocknungs- oder Ladeversuche durchführen. Korrosion und Kurzschlüsse können sich verschärfen. Für eine Einordnung ist eine kontrollierte Prüfung sinnvoll; Maßnahmen hängen vom Medium und vom Grad des Schadens ab.
Zugriff erfolgt zweckgebunden und nur soweit es für Analyse, Rekonstruktion und Plausibilitätsprüfung erforderlich ist. Verarbeitung und Aufbewahrung erfolgen entlang definierter Abläufe und unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzanforderungen.
Das ist möglich, hängt aber stark von RAID-Level, Zustand der Datenträger und Voraktionen ab. Rebuilds, Initialisierungen oder Controller-Wechsel können die Rekonstruktion erschweren. Die Analyse klärt, ob und in welchem Umfang eine strukturtreue Rekonstruktion realistisch ist.
Wenn keine verwertbaren Daten bereitgestellt werden können, entstehen keine Rettungskosten. Sie erhalten eine nachvollziehbare Einordnung, warum eine Rekonstruktion technisch nicht möglich ist (z. B. Überschreibung, physisch nicht mehr auslesbare Bereiche).
Direkt in einer Hartlauer-Filiale. Dort wird der Datenträger entgegengenommen und für die Weiterleitung vorbereitet. Die technische Analyse und Datenrettung erfolgen im Speziallabor. Vorab können Sie Eckdaten über Formular oder telefonisch übermitteln.
Je nach Defekt ja. Bei logischen Problemen ist eine Rekonstruktion oft möglich; bei physischem Schaden kann ein Chip-Auslesen erforderlich sein. Welche Methode sinnvoll ist, ergibt sich aus der Analyse.
Express bedeutet priorisierte Laborplanung. Analyse und Sicherung starten früher, sobald der Datenträger im Speziallabor ist. Das ändert nicht die technischen Grenzen eines Defekts, kann aber Wartezeiten reduzieren. Zusatzkosten ergeben sich je nach vereinbartem Zeitfenster; Details werden nach Analyse transparent dargestellt.