Datenträger sollten vor elektrostatischen Entladungen geschützt werden. Ideal ist eine antistatische Folie. Falls keine vorhanden ist, kann eine Umwicklung mit Papier als Zwischenlage helfen.
Vermeiden Sie Materialien, die sich stark statisch aufladen (z. B. Styropor), insbesondere bei direktem Kontakt.
Lose Datenträger im Paket sind einem hohen Risiko ausgesetzt. Stöße und Kantenkontakt können mechanische Defekte auslösen oder verschlimmern.
Polstern Sie den Kartonboden ausreichend (z. B. Luftpolsterfolie, Luftkissen). Achten Sie darauf, dass der Datenträger rundum Abstand zum Kartonrand hat (Richtwert: 5–10 cm) und nicht verrutschen kann.
Legen Sie den Datenträger möglichst flach und stabil in die Schachtel. Wenn mehrere Datenträger verschickt werden, trennen Sie diese mit Zwischenlagen und Polsterung, damit kein Kontakt entsteht.
Wenn kein geeignetes Füllmaterial vorhanden ist, kann Schaumstoff eine Alternative sein. Wichtig ist, dass der Datenträger von allen Seiten geschützt ist und nicht bewegen kann.
Ein Luftkissen-Kuvert bietet in der Regel nicht genug Schutz. Verwenden Sie stattdessen eine stabile, gut gepolsterte Schachtel.
Wenn Sie Transportrisiken weiter reduzieren möchten, kann eine doppelte Verpackung sinnvoll sein (Innenkarton plus Außenkarton, jeweils gepolstert).
Ein Briefumschlag bietet keinen mechanischen Schutz. Verwenden Sie auch hier eine stabile Schachtel mit ausreichender Polsterung.
Beschriften Sie das Paket klar mit Absender und Empfängeradresse. Ergänzen Sie – wenn vorhanden – eine Referenz/Notiz (z. B. Fallnummer), damit die Zuordnung im Prozess leichter fällt.
Ein vollständiger Absender hilft, wenn ein Paket nicht zustellbar ist. So lässt sich der Transportweg nachvollziehen.
Neben typischen Schadenursachen gibt es Fälle, bei denen der Zustand des Datenträgers besonders sensibel ist – etwa bei Feuchtigkeit oder Verschmutzung. Hier gelten zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen.
Feuchtigkeitsschäden betreffen nicht nur Smartphones, sondern auch Laptops, externe Datenträger oder Geräte nach Wasserrohrbruch. Feuchtigkeit kann Korrosion auslösen und die Auslesbarkeit verschlechtern. Für eine spätere Analyse ist es daher wichtig, keine weiteren Eingriffe durchzuführen.
Diese Maßnahmen helfen, das Risiko von Korrosionsschäden zu reduzieren und die Ausgangslage für eine technische Einordnung zu erhalten.
Wenn Sie Datenverlust vermuten oder bereits festgestellt haben, ist eine frühe Einordnung sinnvoll. Vermeiden Sie weitere Nutzung und übermitteln Sie Eckdaten über die Hotline oder das Analyseformular. Hotline: +43 7252 24350 und Analyse.
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